Darstellung von Molybdän(VI)-oxid [1313-27-5]

Molybdän(VI)-oxid aus Ammoniummolybdat und Salpetersäure [1313-27-5-A]            MoO3

Durch Zugabe von siedend heißer konz. Salpetersäure zu einer siedend heißen Lösung von reinem, umkristallisiertem Ammoniummolybdat fällt man H2MoO4. Nach mehrstündigem Stehen wird der körnige Niederschlag auf einem Büchnertrichter abfiltriert, gewaschen und 1-2 h oberhalb 150 C getrocknet und bei 450 C zu MoO3 entwässert. MoO3 lässt sich durch Sublimation im Quarzrohr bei 780 C reinigen.

Beschreibung: Molmasse 143.95 g/mol. Weißes Pulver, das sich beim Erhitzen gelb färbt und nach dem Erkalten wieder farblos wird. Beim Sublimieren erhält man glänzende, farblose, kristalline Flitter. F. 795 C, Kp. 1155 C. Löslichkeit in Wasser bei 28 C: 0.490 g MoO3; Kristallstruktur orthorhombisch (a = 3.92, b = 13.94, c = 3.66 A).

Quelle: Brauer, Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie, Stuttgart: Ferdinand Enke Verlag 1975-1981
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Fotos: 2bestyle (siehe Thread im LambdaForum)
Letzte Aktualisierung: 01/09/10

Andere Bezeichnungen: Molybdäntrioxid, Molybdänsäureanhydrid