Synthese von 5-Aminomethyl-3-hydroxyisoxazol

5-Aminomethyl-3-hydroxyisoxazol

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Synthese: In einem 100-ml-Rundkolben werden 2 g 5-Aminomethyl-3-methoxyisoxazol in wenig konz. Essigsäure (Eisessig) gelöst und mit 50 ml 33 proz. eisessigsaurer Bromwasserstoffsäure versetzt. Den Kolben versieht man mit einem Dimroth-Kühler und erhitzt die Mischung 15 min unter Rückflußkühlung zum Sieden. Nach dem Abkühlen wird der folgende Schritt dreimal ausgeführt: Das Reaktionsgemisch wird in 50 ml Cyclohexan gelöst und eingeengt. Den braunen festen Rückstand löst man anschließend in wenig Wasser und reinigt über einen Ionenaustauscher. Es wird mit Wasser und danach mit 2 proz. Ammoniaklösung eluiert. Die Fraktionen werden eingeengt, wobei man als Rückstand 1,1 g 5-Amino-methyl-3-hydroxyisoxazol mit einem Schmelzpunkt von 175 °C erhält.

Anmerkung: Anm. 1: Als Ionenaustauscher ist der Typ Dowex® 50 X 8, Korngröße 100-200 mesh, H+-Form sehr gut geeignet (Hersteller: Dow Chemical Inc.).

Das 5-Aminomethyl-3-hydroxyisoxazol bildet farblose, in Wasser unlösliche Kristalle. Es ist eines der Alkaloide des Fliegenpilzes (Amanita muscaria), kommt aber auch in anderen Pilzen der Gattung Amanita vor. Muscimol wirkt entheogen und halluzinogen. Nach der Aufnahme fühlt sich der Konsument matt und schläfrig. Während des Dämmerschlafes treten farbige Visionen aus. Sehr viele Konsumenten berichten dabei von Reisen in die Welt der Zwerge . Besonders typisch für den Muscimol-Rausch ist das falsche Einschätzen von Entfernungen und Größenverhältnissen. Muscimol erzeugt keine physische oder psychische Abhängigkeit.

Quelle: nicht angegeben, anonyme Einsendung via Email
HTML-Datei erstellt von: Mephisto
Erstellt: 08/09/15
Letzte Aktualisierung: 08/09/15

Andere Bezeichnung: Muscimol, Pantherin, Agarin