Synthese von 1,4-Diacetylbutandiol

1,4-Diacetylbutandiol

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Synthese: In einem 100-ml-Rundkolben, der mit einem Dimroth-Kühler versehen ist, werden 20 ml 1,4-Butandiol und 45 ml Essigsäureanhydrid vorgelegt. Diese Mischung wird anschließend in einem Heizpilz 30 min zum Sieden erhitzt. Nach 30 min läßt man abkühlen und gibt die Lösung in ein 400-ml-Becherglas, welches 200 ml Wasser enthält. Anschließend wird zweimal mit je 70 ml Trichlormethan (Chloroform) extrahiert. Die organischen Phasen werden vereinigt und zweimal mit je 50 ml gesättigter Natriumcarbonatlösung gewaschen. Nach dem Trocknen mit wasserfreiem Magnesiumsulfat wird die Lösung in einen 250ml-Rundkolben gegeben, der mit einer Vakuumdestillationsapparatur ausgestattet ist. Daraufhin wird das Chloroform abdestilliert und der Rückstand im Wasserstrahlpumpenvakuum destilliert. Die Ausbeute beträgt etwa 25 g reines 1,4-Diacetylbutandiol.

Das 1,4-Diacetylbutandiol bildet eine farblose, wasserunlösliche, schwach nach Rosen riechende Flüssigkeit. Die Substanz besitzt sedierende und anxiolytische Eigenschaften. Das Wirkungsbild entspricht teilweise dem MAB und GHB (siehe dort). Im Gegensatz zu MAB wirkt die Substanz nur etwa 3 Stunden bei einer mittleren Dosis von 1,0 bis 1,5 g. Längere Nachwirkungen sind bei DABD nicht vorhanden. Die entaktogenen, empathogenen, euphorischen und sexuell erregenden Effekte fehlen wie bei MAB gänzlich. DABD verursacht oftmals eine ausgeprägte Übelkeit mit Brechreiz, ohne das es aber zum Erbrechen kommt. Ausführliche Studien zur physischen und psychischen Wirkung von DABD liegen noch nicht vor.

Quelle: nicht angegeben, anonyme Einsendung via Email
HTML-Datei erstellt von: Mephisto
Erstellt: 08/09/15
Letzte Aktualisierung: 08/09/15

Andere Bezeichnung: DABD