Synthese von Diphenylquecksilber

Diphenylquecksilber

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Synthese: In einem 500-ml-Glasstutzen werden 12 g Phenylquecksilberacetat, 120 ml Wasser und 50 ml 40 proz. Natronlauge vorgelegt. In diese Mischung trägt man eine Lösung von 20 g Zinn(II)-chlorid-2-Hydrat in 50 ml Wasser ein. Nun läßt man die Lösung 1 Stunde auf einem Magnetrührer rühren. Nach Ablauf der Zeit wird abgesaugt und der Filterrückstand zweimal mit je 30 ml Aceton extrahiert. Zur Amalgamierung des im Rückstand enthaltenen metallischen Quecksilbers wird dem Aceton eine geringe Menge Zinkstaub zugesetzt. Aus der Acetonlösung wird das Diphenylquecksilber mit Wasser gefällt und aus Benzol und Ethanol umkristallisiert. Nach dem Trocknen im Trockenschrank bei 80 °C erhält man Kristalle mit einem Schmelzpunkt von 125 °C.

Das Diphenylquecksilber bildet weiße, lichtempfindliche Nadeln. Es ist unlöslich in Wasser, mäßig löslich in Diethylether und heißem Ethanol sowie leicht löslich in Benzol, Chloroform und Kohlenstoffdisulfid. Beim Erhitzen über den Schmelzpunkt beginnt sich der Stoff zu zersetzen, wobei unter Verkohlung und Verharzung Quecksilber, Benzol und Diphenyl entstehen. Die Substanz besitzt nur wissenschaftliches Interesse.

Quelle: nicht angegeben, anonyme Einsendung via Email
HTML-Datei erstellt von: Mephisto
Erstellt: 08/09/15
Letzte Aktualisierung: 08/09/15

Andere Bezeichnung: Quecksilberdiphenyl