Synthese von 2-(N-Methylamino)-1-phenylpropanhydrochlorid

2-(N-Methylamino)-1-phenylpropanhydrochlorid

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Synthese: In einem 200-ml-Rührautoklaven werden 13,4 ml Phenylaceton (Benzylmethylketon, BMK) und 12,9 ml N-Benzylmethylamin in 50 ml wasserfreiem Ethanol aufgelöst. Dann gibt man noch 3 g eines Palladium-Aktivkohle-Katalysators (10 % Pd) hinzu. Dieses Gemisch wird bei 3,5 bar mit Wasserstoff 16 Stunden hydriert. Nach Ablauf der Zeit säuert man mit 20 proz. Salzsäure an und filtriert die Lösung durch Kieselgur (Anm. 1). Das Filtrat wird eingeengt und der ölige Rückstand in 70 ml 2-Propanol (iso-Propanol) gelöst. Nun neutralisiert mit konz. Salzsäure und gibt 500 ml trockenen Diethylether hinzu. Die abgeschiedenen Kristalle werden abfiltriert, mit Diethylether gewaschen und anschließend an der Luft getrocknet. Man erhält 17,4 g 2(N-Methylamino)-1-phenylpropanhydrochlorid mit einem Schmelzpunkt von 174 bis 175 °C. Zur weiteren Reinigung kann das Material aus Aceton umkristallisiert werden.

Anmerkung: Anm. 1: Man verwendet zum Filtrieren am besten einen der Celite®-Typen der 500-er Reihe. Als Lieferant für Laborzwecke fungiert die Fluka AG in Buchs (CH).

Das 2-(N-Methylamino)-1-phenylpropanhydrochlorid bildet farblose, wasserlösliche Kristalle. Die Verbindung stellt ein starkes Psychostimulans dar und wurde bis in die 70er Jahre arzneilich verwendet (z.B. bei Schizophrenie). 2-(N-Methylamino)1-phenylpropan und dessen Salze werden heute wegen der Gefahr psychischer Abhängigkeit nicht mehr arzneilich angewendet. Bereits nach etwa einer Woche kontinuierlicher Einnahme hat sich die psychische Abhängigkeit bei den meisten Konsumenten aufgebaut. Eine Einzeldosis beträgt 5 bis 50 mg, wobei der Rausch 4 bis 20 Stunden andauert. Die Dauer des Rausches ist bei dieser Substanz, mehr als bei anderen, von der Dosis abhängig. Typische Symptome nach der Einnahme sind Euphorie, extreme Nervosität, Tachykardie, Transpiration, Schlaflosigkeit und Rededrang. Die emotionalen Effekte können zwischen Euphorie, Angst und paranoiden Wahnvorstellungen schwanken. Bereits während des zweiten Weltkrieges wurde den Piloten der deutschen Luftwaffe die Droge verabreicht, um Ermüdungserscheinungen zu unterdrücken. Methamphetaminhydrochlorid war unter folgenden Namen offizinell: Amphedroxyn Desyphed Desoxyn Drinalfa Elfroxin Isophen Methedrin Methylisomyn Norodin Pervitin Syndrox

Achtung! Diese Substanz ist ein registriertes Betäubungsmittel entsprechend Betäubungsmittelgesetz (BtmG), Anlage 3 (verkehrsfähiges und verschreibungsfähiges Btm)!

Quelle: nicht angegeben, anonyme Einsendung via Email
HTML-Datei erstellt von: Mephisto
Erstellt: 08/09/15
Letzte Aktualisierung: 09/09/15

Andere Bezeichnung: MA, Methamphetamin