Synthese von Phenylkupfer

Phenylkupfer

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Synthese: In einem 150-ml-Becherglas, welches sich in einer Eis-Kochsalz-Kältemischung befindet, werden 33 ml einer Phenylmagnesiumbromidlösung, c = 3 mol/l in Diethylether, vorgelegt. Daraufhin stellt man das Becherglas mit der Kältemischung in eine Glove-Box und flutet diese mit Stickstoff. Nun stellt man noch ein weiteres Becherglas in die Glove-Box, welches 18 g fein gepulvertes Kupfer(I)-iodid enthält. In dieser Stickstoffatmosphäre rührt man nun das Kupfer(I)-iodid in die Grignard-Lösung ein. Dabei löst sich das Kupfer(I)-iodid auf, und es entsteht eine dunkelgrüne Lösung, aus der sich die Etherate von Magnesiumbromid und Magnesiumiodid ausscheiden. Nachdem das gesamte Kupfer(I)-iodid in Lösung gegangen ist, bildet sich ein grauer Niederschlag. Diesen läßt man absitzen und dekantiert die überstehende grüne Lösung. Der Rückstand wird unter Ausschluß von Sauerstoff mit Ether halogenfrei gewaschen und sofort im Vakuumexsikkator getrocknet. Das Phenylkupfer entsteht mit einer Ausbeute von 60 % der Theorie.

Phenylkupfer bildet ein weißes, sehr unbeständiges Pulver. Beim Erhitzen auf 80 °C zersetzt es sich in Diphenyl und Kupfer. Auch beim Aufbewahren zersetzt sich Phenylkupfer schnell. Innerhalb von 48 Stunden ist das Pulver vollkommen schwarz geworden. Die Aufbewahrung in einer inerten Atmosphäre kann den Zerfall nicht verhindern. Durch Wasser wird Phenylkupfer in der Kälte langsam, in der Hitze schnell zu Benzol und Kupfer(I)-oxid hydrolysiert.

Quelle: nicht angegeben, anonyme Einsendung via Email
HTML-Datei erstellt von: Mephisto
Erstellt: 08/09/15
Letzte Aktualisierung: 08/09/15

Andere Bezeichnung: Kupferphenyl