Synthese von Phenylquecksilberbromid

Phenylquecksilberbromid

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Synthese: In einem 250-ml-Zweihals-Rundkolben werden zunächst 53 ml Phenylmagnesiumbromidlösung, c = 3 mol/l in Diethylether, und 87 ml Diethylether gemischt. In diese Lösung rührt man 72 g Quecksilber(II)-bromid ein. Der Kolben wird nun mit KPGRührwerk und Dimroth-Kühler versehen und 4 Stunden auf dem Wasserbad zum Sieden erhitzt. Nach 4 Stunden läßt man abkühlen und dekantiert den Ether ab. Der Kolbenrückstand wird dreimal mit 1 proz. Salzsäure ausgekocht, um überschüssiges Quecksilber(II)-bromid zu entfernen. Nun saugt man ab und wäscht das Phenylquecksilberbromid mit heißem Wasser, danach mit Ethanol und schließlich mit Ether. Das Präparat wird im Trockenschrank bei 100 °C getrocknet. Man erhält 56 g Rohprodukt. Zur weiteren Reinigung wird das rohe Material aus Pyridin umkristallisiert; die Mutterlauge wird in der Siedehitze mit Wasser versetzt, wobei sich das Reaktionsprodukt sofort in sehr reinen Kristallen abscheidet. Das getrocknete Präparat schmilzt bei 280 °C. Die Ausbeute beträgt 53 g (93 % der Theorie).

Phenylquecksilberbromid bildet rhombische, seidenglänzenden Tafeln. Es ist fast unlöslich in Wasser, sehr schwer löslich in kaltem Alkohol und Benzol. Die Verbindung besitzt nur wissenschaftliches Interesse.

Quelle: nicht angegeben, anonyme Einsendung via Email
HTML-Datei erstellt von: Mephisto
Erstellt: 08/09/15
Letzte Aktualisierung: 08/09/15

Andere Bezeichnung: Phenylmercuribromid