Synthese von 1-Phenylsemicarbazid

1-Phenylsemicarbazid

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Synthese: In einem 1000-ml-Dreihals-Rundkolben werden zunächst 100 ml Phenylhydrazin und 300 ml 20 proz. Essigsäure vorgelegt. Der Kolben wird dann mit KPG-Rührwerk, Dimroth-Kühler und Tropftrichter versehen. In diesen füllt man eine Lösung von 83 g Kaliumcyanat in 200 ml Wasser. Daraufhin beginnt man unter Rühren mit dem Zutropfen der Kaliumcyanatlösung. Man regelt die Geschwindigkeit so, daß nach 1 Stunde die gesamte Lösung zugesetzt wurde. Nachdem die Kaliumcyanatlösung komplett zugetropft wurde, stellt man den Kolben in Eiswasser und läßt das Reaktionsprodukt kristallisieren. Man läßt noch einige Stunden in Eiswasser stehen und saugt das das 1-Phenylsemicarbazid ab. Es wird aus Wasser umkristallisiert und im Vakuumexsikkator getrocknet. Das Präparat hat einen Schmelzpunkt von 171 °C.

1-Phenylsemicarbazid bildet farblose, in kaltem Wasser schwer lösliche Blättchen. Leicht löslich ist es in heißem Wasser sowie Ethanol und Aceton. Die Susbtanz besitzt stark antipyretische Wirkung und wurde früher Tuberkulose-Patienten gegen Fieber in Dosen von 0,25 bis 1 g verabreicht. Phenicarbazid potenziert die Wirkung von Antibiotika, Sulfonamiden, Salicylaten und Chinin erheblich, sodaß man deren Dosis bei gleicher Wirkung verringern kann.

Quelle: nicht angegeben, anonyme Einsendung via Email
HTML-Datei erstellt von: Mephisto
Erstellt: 08/09/15
Letzte Aktualisierung: 08/09/15

Andere Bezeichnung: Phenicarbazid, Carbaphen, Cryogenin