Synthese von Polystyrol

Polystyrol

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Synthese: In einem 1000-ml-Zweihals-Rundkolben, welcher mit KPG-Rührwerk und Dimroth-Kühler versehen ist, werden 111 ml frisch destilliertes Styrol vorgelegt. In dem Styrol löst man 2 bis 3 g Dibenzoylperoxid (DBPO). Danach löst man 2,34 g Polyvinylalkohol in 600 ml Wasser und gießt diese Lösung in den Kolben. Das Rühren wird mit einer solchen Geschwindigkeit durchgeführt, daß sich die Tropfen des Monomeren gleichmäßig in der gesamten Flüssigkeit verteilen. Der Kolben wird dann in einem Wasserbad 6 Stunden unter Rühren auf 80 °C erhitzt (Anm. 1). Die Polymerisation ist beendet, wenn die Dichte des Polymerisats die Dichte des Reaktionsmediums übersteigt und sich die Polymerisatperlen beim Abschalten des Rührers am Kolbenboden absetzen. Das erhaltene Polymerisat wird über einem Büchner-Trichter abgesaugt, mit kaltem Wasser gewaschen und an der Luft getrocknet. Man erhält Perlen mit einer Dichte von etwa 1,05 g/cm3 und einem Brechungsindex von etwa 1,52.

Anmerkung: Anm. 1: Während der Reaktion darf der Rührer nicht für längere Zeit ausgeschaltet werden, da dies zum Verkleben der gelartigen Perlen führen kann. Auch ist es unbedingt nötig, für eine konstante Umdrehungszahl zu sorgen, da es sonst zur Bildung von Klümpchen bzw. zur Bildung einer sehr feinen Dispersion kommen kann.

Das nach obiger Vorschrift erhaltene Polystyrol bildet helle, in Wasser, Ethanol, Diethylether, Aceton und Benzin unlösliche Perlen. Es löst sich gut in 1,4-Dioxan, Benzol, Tetrachlormethan und Pyridin. Es ist ein amorpher, thermoplastischer Kunststoff mit einer Dauereinsatztemperatur von höchstens 50 °C und mittlerer Festigkeit und Härte. Polystyrol findet vielfältigste Anwendung in der Industrie und im Haushalt.

Quelle: nicht angegeben, anonyme Einsendung via Email
HTML-Datei erstellt von: Mephisto
Erstellt: 08/09/15
Letzte Aktualisierung: 08/09/15

Andere Bezeichnung: PS, Styropor