Synthese von 5-(4-Sulfophenyl-1-azo)-8-hydroxychinolin

5-(4-Sulfophenyl-1-azo)-8-hydroxychinolin

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Synthese: In einem 400-ml-Becherglas werden 17,3 g 4-Aminobenzolsulfonsäure (Sulfanilsäure) und 5,5 g Natriumcarbonat-10-Hydrat (Soda) in 100 ml Wasser gelöst. Die Lösung versetzt man mit 25 ml konz. Salzsäure und diazotiert mit unter lebhaftem Rühren mit 35 ml einer 20 proz. Natriumnitritlösung. Die Diazotierung nimmt etwa 10 min in Anspruch. Die Temperatur während der Diazotierung darf höchstens 15 °C betragen, gegebenenfalls ist durch Kühlen mit Eiswasser die Temperatur zu senken. Zu der Diazoniumsalzlösung gibt man eine Lösung von 14,5 g 8-Hydroxychinolin (Oxin) in 50 ml konz. Salzsäure, welche mit Natriumhydroxid neutralisiert und mit wenig Essigsäure wieder angesäuert wurde. Es entsteht eine braunrote Lösung, die noch 1 Stunde mit einem Magnetrührer gerührt wird. Nach etwa 1 Stunde beginnt der Farbstoff auszufallen, man vollendet die Fällung durch Zugabe von 25 g Natriumcarbonat-10-Hydrat (Soda) und saugt dann ab. Der Farbstoff wird auf einem Tonteller an der Luft getrocknet.

Der Farbstoff stellt ein Reagens auf Palladiumsalze dar. Das Reagens ist im Gegensatz zum reinen 8-Hydroxychinolin (Oxin) weitgehend spezifisch, indem es sich in salpetersaurer Lösung nur noch mit Quecksilber(II)-salzen (Rosafärbung) und Chromaten (Grünfärbung) umsetzt. Palladiumsalze geben in salpetersaurer Lösung zunächst eine Orangefärbung, die später in eine rote Fällung übergeht.

Quelle: nicht angegeben, anonyme Einsendung via Email
HTML-Datei erstellt von: Mephisto
Erstellt: 08/09/15
Letzte Aktualisierung: 08/09/15