Synthese von 2,4,6-Tribromphenol, basisches Bismut(III)-Salz

2,4,6-Tribromphenol, basisches Bismut(III)-Salz

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Synthese: In einem 150-ml-Becherglas werden 12 g 2,4,6-Tribromphenol in einer Lösung von 6,2 g Natriumhydroxid in 60 ml Wasser gelöst. Wenn vollständige Auflösung eingetreten ist, gibt man unter Rühren mit einem Magnetrührer 27 g Bismut(III)-nitrat-5Hydrat in Portionen von 1 g in das Reaktionsgemisch. Die Reaktion mit Lackmuspapier soll zum Schluß neutral sein. Der homogene Brei wird über Nacht stehengelassen, wobei das anfangs weiße Reaktionsgemisch eine gelbe Farbe annimmt. Am nächsten Tag wird abgesaugt, je zweimal mit Ethanol angeteigt und wieder abgesaugt. Diese Operation führt man noch einmal mit Benzol aus, um letzte Spuren von Tribromphenol zu entfernen. Zum Schluß trocknet man das Endprodukt im Umlufttrockenschrank. Man erhält 21 g eines unschmelzbaren Produktes mit der Zusammensetzung (C6H2Br3O)2Bi(OH)3 · Bi2O3.

Das basische Bismut(III)-Salz des 2,4,6-Tribromphenols ist ein leuchtend gelbes, in Wasser und den üblichen organischen Solvenzien unlösliches Pulver. Es hat einen unangenehmen Geruch und Geschmack. Die Substanz wurde von Chemikern des Arzneimittelherstellers Heyden 1893 erstmals synthetisiert (D.R.P. 78889). Verdünnte Säuren und Alkalien sowie Erhitzen auf 120 °C wirken zersetzend ein. Xeroform wurde als Iodoform-Ersatz und innerlich in Dosierungen von 0,2 bis 0,5 g als Darmadstringens verwendet. Das Medikament ist heute nicht mehr im Handel.

Quelle: nicht angegeben, anonyme Einsendung via Email
HTML-Datei erstellt von: Mephisto
Erstellt: 08/09/15
Letzte Aktualisierung: 08/09/15

Andere Bezeichnung: Xeroform