Synthese von N-Triethylplumbyl-4-toluolsulfonsäureamid

N-Triethylplumbyl-4-toluolsulfonsäureamid

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Synthese: In einem 600-ml-Becherglas werden 11 g 4-Toluolsulfonsäureamid in 150 ml Ethanol gelöst. In diese Lösung trägt man unter Rühren mit einem Magnetrührer 20 g Triethylbleihydroxid ein (Anm. 1). Das Rühren wird noch 10 min fortgesetzt, dann fällt man das Endprodukt durch Zugabe von Wasser aus, saugt ab und trocknet im Vakuumexsikkator über Calciumchlorid. Zur weiteren Reinigung wird aus Benzol umkristallisiert. Die Ausbeute beträgt 23,8 g (80 % der Theorie).

Anmerkung: Anm. 1: Das Triethylbleihydroxid besitzt eine sehr starke Niesreizwirkung. Die Synthese darf nur unter Verwendung einer geeigneten Atemschutzmaske ausgeführt werden.

Das N-Triethylplumbyl-4-toluolsulfonsäureamid bildet farblose, wasserunlösliche Kristalle. Die Substanz ist ein chemischer Kampfstoff und zählt zur Gruppe der Nasen- und Rachenreizstoffe (Sternutatoren, Blaukreuzkampfstoffe). Das Amid erzeugt noch in einer Verdünnung von 1:10 Millionen unerträgliche Reizungen des Nasen-Rachen-Raums, verbunden mit Brustbeklemmungen.

Quelle: nicht angegeben, anonyme Einsendung via Email
HTML-Datei erstellt von: Mephisto
Erstellt: 08/09/15
Letzte Aktualisierung: 08/09/15