Synthese von Trifluormethan

Trifluormethan

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Synthese: In einem 250-ml-Zweihals-Rundkolben wird eine Mischung aus 33,4 g Quecksilber(I)-fluorid, 20 g Triiodmethan (Iodoform) und 40 g Calciumfluorid (Flußspat) vorgelegt. Der Kolben wird mit Brücke, Vorlage und Thermometer 0 bis 200 °C versehen. Als Vorlage verwendet man einen 100-ml-Rundkolben, der sich in einer Schale mit flüssiger Luft befindet. Danach erhitzt man die Reaktionsmischung in einem Ölbad. Bei etwa 80 °C setzt die Reaktion ein und die Temperatur des Kolbeninhalts steigt von selbst auf etwa 150 °C. Das gasförmige Reaktionsprodukt kondensiert sich in dem Kolben, der sich in der flüssigen Luft befindet, zu einer durch Iodreste schwach violett gefärbten Flüssigkeit. Der Kolben wird mit einer Brücke versehen, die mit einem weiteren Kolben verbunden ist, der sich ebenfalls in flüssiger Luft befindet. Beim Erwärmen des Kolbens mit dem Rohprodukt auf -40 bis -30 °C destilliert ein farbloses Gas über, das sich in dem zweiten Kolben zu einer farblosen Flüssigkeit verdichtet. Die Ausbeute beträgt etwas 45 % der Theorie eines bei -84 °C siedenden Produktes. Im Ansatzkolben verbleibt ein Rückstand aus Difluoriodmethan und Diiodfluormethan, deren Aufarbeitung aber nicht lohnt.

Trifluormethan bildet bei gewöhnlicher Temperatur ein farbloses, süßlich erstickend riechendes Gas. Es besitzt nur wissenschaftliches Interesse.

Quelle: nicht angegeben, anonyme Einsendung via Email
HTML-Datei erstellt von: Mephisto
Erstellt: 08/09/15
Letzte Aktualisierung: 08/09/15

Andere Bezeichnung: Fluoroform