Synthese von 2,4,6-Trimethoxyamphetaminhydrochlorid

2,4,6-Trimethoxyamphetaminhydrochlorid

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Synthese: In einem 100-ml-Rundkolben werden 20 g 2,4,6-Trimethoxybenzaldehyd, 24 ml Nitroethan, 400 l 1-Butylamin (n-Butylamin) und 400 l konz. Essigsäure (Eisessig) vorgelegt. Den Kolben versieht man mit einem Dimroth-Kühler und erhitzt das Gemisch in einem Ölbad 100 min auf 140 C Badtemperatur. Nach Ablauf der Zeit läßt man abkühlen, wobei sich spontan Kristalle bilden. Diese werden abfiltriert, mit wenig Ethanol gewaschen und an der Luft getrocknet. Man erhält so 21,8 g (84 % der Theorie) 1-(2,4,6-Trimethoxyphenyl)-2-nitropropen als leuchtend gelbe Kristalle. Nach dem Umkristallisieren aus Ethanol schmilzt das Produkt zwischen 147 und 148 C. Nun werden in einem 1000-ml-Dreihals-Rundkolben 8 g Lithiumaluminiumhydrid (LAH) in 200 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran (THF) suspendiert. Den Kolben versieht man mit KPG-Rührwerk, Dimroth-Kühler und Tropftrichter. Dieser wird mit einer Lösung von 21,8 g 1-(2,4,6-Trimethoxyphenyl)-2-nitropropen in 300 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran befüllt. Nun wird die Lithiumaluminiumhydrid-Suspension in einem Wasserbad zum Sieden erhitzt und tropfenweise mit der Lösung aus dem Tropftrichter versetzt. Nachdem die Lösung vollständig zugegeben wurde, hält man das Reaktionsgemisch noch 2 Stunden bei lebhaftem Sieden. Nach Ablauf der Zeit kühlt man den Kolbeninhalt im Tiefkühlschrank auf 0 C ab und zersetzt überschüssiges Hydrid mit einer Mischung von 16 ml Essigsäureethylester in 60 ml Tetrahydrofuran, 16 ml 15 proz. Natronlauge und 40 ml Wasser. Danach wird abgesaugt, mit Tetrahydrofuran gewaschen und das Filtrat eingeengt. Der Rückstand wird in 60 ml 2-Propanol (iso-Propanol) gelöst und mit konz. Salzsäure neutralisiert. Die Lösung wird mit 600 ml Diethylether versetzt, stark gerührt und über Nacht im Kühlschrank stehengelassen. Am nächsten Tag werden die Kristalle abfiltriert und mit Diethylether gewaschen. Nach dem Trocknen an der Luft erhält man 15,8 g (70 % der Theorie) 2,4,6-Trimethoxyamphetaminhydrochlorid. Es wird noch zweimal aus 2-Propanol (iso-Propanol) umkristallisiert und schmilzt dann zwischen 206 und 207 C.

Das 2,4,6-Trimethoxyamphetaminhydrochlorid bildet farblose, wasserlösliche Kristalle und mit halluzinogener und entaktogener Wirkung. Die Dosis für einen Rausch beträgt 25 bis 50 mg p.o. (als Hydrochlorid). Der Rausch dauert 12 bis 16 Stunden. Die Wirkung von TMA-6 zeigt Parallelen zu LSD. Zur Zeit liegen noch keine ausreichenden Studien über das physische und psychische Abhängigkeitspotential vor, jedoch sind Fälle von Abhängigkeit bis heute nicht bekannt geworden.

Achtung! Diese Substanz ist ein registriertes Betäubungsmittel entsprechend Betäubungsmittelgesetz (BtmG), Anlage 1 (nicht verkehrsfähiges Btm)!

Quelle: nicht angegeben, anonyme Einsendung via Email
HTML-Datei erstellt von: Mephisto
Erstellt: 08/09/15
Letzte Aktualisierung: 09/09/15

Andere Bezeichnung: TMA-6